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Zeichensetzung

Der Apostroph (Chrisi)

 

Ich habe mal ein paar Recherchen angestellt und die wichtigsten Punkte zusammen getragen:

 

1) In Gedichten benutzt man oft ein Apostroph bei Auslassungen, damit die verkürzten

Wörter besser verständlich sind:

Bsp: Ein einz’ger Augenblick kann alles umgestalten.

Bist du’s, Hermann, mein Rabe?

’s ist schon spät.

Das Wasser rauscht’, das Wasser schwoll ...

 

2) Bei häufig gebrauchten, gekürzten Wörtern braucht man kein Apostroph schreiben:

Bsp: ich wechsle (wechsele)

Trockner Boden (trockener)

Das hör ich gern. (höre)

Ich lass das nicht zu. (lasse)

Leg den Mantel ab. (lege)

Bursch (Bursche)

Öd (Öde)

Trüb (Trübe)

Heut (Heute)

Um gut Wetter bitten (gutes)

Ruhig Blut bewahren (ruhiges)

Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern ... (einziges)

 

3) In der wörtlichen Rede darf man umgangssprachliche Wörter mit Apostroph kennzeichnen und kürzen:

Bsp: So ’n Blödsinn!

Nimm ’ne andere Farbe.

Kommen S’ ’nauf!

Er hat g’nug.

Sie saß auf’m Tisch.

Wir gehen in ’n Zirkus.

Wie du ’s haben willst.

Da fährt sich ’s schlecht.

 

4) Wenn du Namen mit den Endungen s, ss, ß, tz, z, oder x schreibst, musst du beim Genitiv (außer wenn ein Artikel dabei steht) und bei der Mehrzahl aufpassen:

Marx’ Philosophie

Das Leben Johannes’ des Täufers

Ringelnatz’ Gedichte

Grass’ Blechtrommel

Voß’ Übersetzung

 

Mit Artikel:

Die Gedichte des Ringelnatz

Das Leben des Johannes

 

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig weiterhelfen!

 

(Beispiele entnommen aus Duden – Die deutsche Rechtschreibung 22.)

 

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