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Artemis Fowl - Die verlorene Kolonie - Eoin Colfer

 

Artemis Fowl

– Die verlorene Kolonie –

Eoin Colfer

 

(Rezension von Chrisi)

 

„Sie verschwanden vom Angesicht der Erde“, zitierte Mulch, „und seither ward kein Dämon mehr gesehen.“

„Das stimmt nicht ganz. Ein paar sind im Laufe der Jahrhunderte aufgetaucht. Einer sogar erst vor Kurzem. Und raten Sie mal, wer da war und auf ihn gewartet hat?“

„Artemis“, sagten Holly und Mulch wie aus einem Mund.

(Auszug aus Artemis Fowl – Die verlorene Kolonie)

 

Offensichtlich lebten auch Dämonen auf der Erde, bevor die Menschen sie verscheuchten. Nun leben sie auf einer Insel, die in einem Zeitmeer schwimmt …

 

Natürlich ist Artemis nun ein Verbündeter des Erdvolks, aber nach der ereignisreichen Zeit langweilt sich das Genie allmählich. Daher beginnt er die Bibel der Unterirdischen erneut zu studieren und indem er die Berechnungen des Zentauren Foalys abzapft, kann er an der richtigen Stelle und zur richten Zeit an einem Ort sein, an dem ein Dämon auftaucht, der durchs Zeitmeer treibt. Aber Artemis ahnt noch nicht, in was für eine riesige Geschichte er sich hineinbegibt. Das Zeitmeer scheint sich aufzulösen und die Dämonen immer häufiger von ihrer Insel fort zu ziehen. Obwohl nur die wenigsten auf der Erde landen würden, droht eine weitere Gefahr, dass die Menschen das Erdvolk entdecken und außerdem stehen mehrere hundert Dämonenleben auf dem Spiel …

Doch Artemis ist nicht das einzige geniale Kind, das davon Wind bekommt, und bald begegnet der nun Vierzehnjährige auf ein hübsches, zwölfjähriges Mädchen, das ihm den einzigen Dämon wegschnappt, der die Insel retten könnte …

 

Artemis erhält Konkurrenz und das in dem Moment, in dem er anfängt dem Erdvolk zu helfen, ohne Entgeltung zu fordern.

Eoin Colfers Werk ist – wie auch nicht anders zu erwarten – bis zum letzten Satz einfach genial.

 

Aber dieses Mal wird die Mission, die Welt zu retten, schwieriger, wenn nicht sogar unmöglich. Es wird ein neuer Held eingeführt, ein Dämon, und Holly und Artemis gelangen an einen Punkt, an dem jeder andere verzweifelt wäre. Sie müssen mit Tod und Verlusten kämpfen und sie können sich nur auf Artemis’ scharfen Verstand verlassen, der sie alle heil daraus holen soll. Aber Artemis verliert dabei etwas, das er sich nie wieder zurückholen kann … Nicht einmal wenn er alle Zeit der Welt hätte, denn gerade die fehlt ihm.

 

Ullstein

352 Seiten

 

Eine geniale Idee, ein cleverer Plot und perfekt geschrieben: Artemis Fowl – Die verlorene Kolonie.

Die Stifthelden verleihen fünf Stracciatellafrösche:

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