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Artemis Fowl - Die Verschwörung - Eoin Colfer

 

Artemis Fowl

– Die Verschwörung –

Eoin Colfer

 

(Rezension von Chrisi)

 

Artemis rückte die Krawatte seiner Schuluniform zurecht. „Aha. Nun, was kann ich für Sie tun?“

„Wie kommen Sie darauf, dass wir Ihre Hilfe brauchen, Menschenwesen?“, knurrte Root, den Zigarrenstummel im Mundwinkel.

Der Junge lächelte spöttisch. „Wenn Sie nicht irgendetwas von mir wollten, Commander, würde ich doch sicher in meinem eigenen Bett aufwachen, ohne die geringste Erinnerung an unserer Begegnung.“

(Auszug aus Artemis Fowl – Die Verschwörung)

 

Artemis hat mit dem Gold, das er durch die Entführung der Elfe Holly erhalten hat, das Vermögen der Fowls wieder aufgebessert. Doch sein Vater gilt immer noch als vermisst. Gerade als sein Leibwächter Butler eine Spur, die nach Moskau führt, findet, ruft ihn die ZUP unter die Erde, denn eine gewalttätige Koboldbande mit Menschenwaffen, die B’wa Kell, will die Macht über Erdland erkämpfen. Aber Kobolde sind eigentlich die dümmsten Wesen der Welt. Wer also leitet diese Truppe, wenn es nicht der geniale Artemis ist?

 

In dem zweiten Band von Eoin Colfer werden frühere Feinde zusammen geführt, um gemeinsam gegen einen mächtigen Feind zu kämpfen. Artemis wird bis an seine Grenzen geführt und er muss viele Risiken eingehen, um seinen neuen Verbündeten zu helfen und so einen gefährlichen Aufstand nieder zu kämpfen, aber auch um letztendlich seinen Vater zu retten.

 

Wer gedacht hat, dass Artemis nur ein kalter Verbrecher ist, wird hier von neuem von dem Protagonisten überrascht. Eoin Colfer erschafft ein gewaltiges Geflickt von Rätseln, die es zu lösen gilt, und die seine Charaktere enger zusammenschweißt aber sie auch zu schweren Entscheidungen zwingt …

 

Artemis Fowl – Die Verschwörung ist ein Buch, das man verschlingt und das wieder einmal Colfers Geschickt zeigt, clevere Pläne zu schmieden.

Er erzählt mit Witz und Humor eine der spannendsten und atemberaubendsten Geschichten, die man immer und immer wieder lesen kann …

 

List

302 Seiten

 

Die Stifthelden vergeben hierfür einen Frosch mehr als für den ersten Band, in der Hoffnung, dass noch mehr kommt:

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