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"Der eisige Schatten" von Thomas Finn

 

 Der eisige Schatten 

– Die Chroniken der Nebelkriege –

von Thomas Finn

(Rezension von Chrisi)

 

„Die Flamme wird brennen, die Flamme wird flackern,
im Ringen mit der Dunkelheit.
Doch am Ende wird sie unterliegen.“

(Auszug aus Der eisige Schatten)

Angst und Ratlosigkeit breiten sich in dem ehemaligen Irrlichtfänger Kai aus, denn laut der Prophezeiung, die ihn als Letzte Flamme bezeichnet, wird er den Kampf gegen die Nebelkönigin Morgoya verlieren. Zu all dem Übel plant Morgoya auch schon ihren nächsten Zug, um den Kontinent an sich zu reißen, und Kai hat immer noch nicht seine Große Weihe zum Feuermagier erhalten. Nur ein ausgewachsener Zauberer mit dem Element Feuer, kann ihm diese Weihe geben, doch Morgoya hat alle Feuermagier ermorden lassen. Trotz der Gewissheit, dass er nicht mit seinen Zauberlehrlingskräften gegen die Nebelkönigin antreten kann, hat er noch eine letzte Hoffnung: Die Feenkönigin Berchtis.

Was Kai aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen kann, ist, dass die ihm längst nicht mehr helfen kann …

Die Ereignisse überschlagen sich in solchem Tempo, dass der Leser kaum hinter her kommt. Die Spannung lässt im ganzen Buch nie nach und auch an ruhigeren Stellen, zwingt die Verzweifelung und der Mut Kais und seiner Gefährten den Leser das Buch in einem Zug durch zu lesen.

Thomas Finn übertrifft den ersten Teil der Trilogie, Das unendliche Licht, bei weitem und erhöht somit die Spannung auf den letzten Teil. Er verwickelt geschickt viele bekannte Fabelwesen, wie Drachen, Greife, Zwerge und Däumlinge in eine atemberaubende Geschichte und verstrickt sie letztendlich in einen bewegenden Kampf um die Erhaltung der ganzen Schöpfung …

 

Ravensburger Buchverlag
505 Seiten

 

Für diesen fesselnden Roman verleihen die Stifthelden vier Stracciatellafrösche.

 

(Rezension von Chrisi)

 

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