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Veröffentlichung

Du hast dein Buch vollendet und willst es nun gerne veröffentlichen?- Hört sich gut an, ist aber nicht so einfach. Grundsätzlich solltest du dir im Klaren darüber sein, welchem Genre dein Roman zuzuordnen ist. Das ist der erste Schritt. Passt es thematisch gesehen zu den Kriminalromanen? Wenn ja, in welche Spate? Oder handelt es sich vielleicht um einen reinen Frauenroman, einen Thriller oder einen phantastischen Roman? Zudem ist hierbei die Zielgruppe ganz wichtig. Auch darüber solltest du Bescheid wissen, bevor du dir Gedanken über den weiteren Weg machst.

Als Nächstes stellt sich die Frage, ob du eine Agentur anschreiben willst oder direkt einen Verlag. Bei beiden Möglichkeiten gilt große Vorsicht, denn schwarze Schafe (um es mit der Jugendsprache etwas präziser auszudrücken: geldgierige Säcke) gibt es überall, auch in der Literaturbranche. Und besonders unerfahrene, junge Autoren mit Ambitionen gehen diesen Leuten gerne ins Netz. Genauere Hinweise findet ihr zu diesem Thema unter "Agenturen", "Verlagen" und "Tips". Insgesamt gilt jedoch, dass das Geld von der Agentur/dem Verlag zum Autor fließt und NICHT umgekehrt. Das ist wichtig, Leute. Sperrt die Augen auf und lasst die Finger von ominösen Angeboten. Autoren, die einmal für eine Veröffentlichung bezahlt haben, werden von den großen seriösen Verlagen als "verbrannt" angesehen. Sie haben kaum noch Chancen auf eine Veröffentlichung.

Bevor ihr Agenten und Verlage anschreibt, schaut bitte auf deren Spezialisierungsgebiete, die auf den jeweiligen Hompages angeführt sind. Auch Ratgeber wie das "Deutsche Jahrbuch für Autoren/Autorinnen" (Autorenhaus-Verlag) oder "So finden Sie einen Verlag für Ihr Manuskript" (Campus concret) von Sylvia Englert listen diese und weitere Infos zum Thema. Über die Gestaltung der Bewerbungen findet ihr viele Richtlinien im Bereich "Tips".

Neben den gängigen Publikumsverlagen gibt es noch die Möglichkeit, bei Book on demand (BOD) oder Druckkostenzuschussverlagen (DKZ) zu veröffentlichen. Von diesen Einrichtungen solltet ihr jedoch wie bereits gesagt die Finger lassen, wenn ihr euch eine Schriftstellerkarriere auf Dauer und bei einem der renommierten Verlage vorstellt. Euer Taschengeld wird für eine Veröffentlichung über BOD oder DKZ nicht reichen. Geht lieber ins Kino .

(von Caro)

 

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