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Sinn des Lebens

Ein Traum (IcePrincess)

Ein Traum ist das was mich begleitet,
ein treuer Gefährte in meinem Leben.

Er holt mich aus Raum und Zeit,
in eine bessere Ewigkeit.

Oft entfliehe ich für Minuten
Und möchte ihm nur folgen.

Möchte ihn oft greifen,
doch was nah erscheint ist plötzlich unerreichbar.

Ich wache auf aus meinem Tagestraum,
und sehe der Wahrheit ins Auge.

Er ist so fern und doch so nah,
er lässt mich täglich am Leben.

Ein Traum lässt mich entfliehen,
entfliehen aus den Alltagssorgen in denen ich untergehe.

Ein Traum darf nie in Erfüllung gehen,
sonst hat mein Leben keinen Sinn mehr!

 

Wer? (Chrisi)

Ein kurzes Tick
In meinem Ohr
Bestimmt den Schlag
Meines Herzen

Ein leises Klick
In meinem Kopf
Sagt mir den Sinn
Meines Lebens

Ein kleines Tack
Direkt vor mir
Zum Greifen nah
Für kurze Zeit

Ein stilles Klack
In meinem Geist
Macht mich zu dem
Was ich jetzt bin

 

Schauspiel (Kristalldrache)

Wieso gibt man vor
jemand zu sein,
der man nicht ist,
sodass man am Ende
sich selbst vergisst?
Um Liebe zu bekommen
verbiegt man sich,
und verliert dabei
sein wahres Ich.
Doch ewig kann man
sich nicht wehren
das echte Gesicht
wird aufbegehren.
Und wenn dann erst
die Maske fällt
gibt es keinen mehr
der einen hält.
Man steht allein,
ist wieder am Anfang
und erneut hebt sich
der Theatervorhang.

 

Stundenglas (dunkelbunt)

Leise rieseln Sekunden,
durch meine geschlossenen Hände,
ich stehe bis zu den Hüften,
im kalten Sand der Zeit,
mein Atem lässt das Glas beschlagen,
ich spüre wie die Luft knapp wird,
mein lautes Schreien bringt die Wände zum Beben,
ich kann nicht mehr stehen,
die Beine tun weh,
Ihr habt mir gesagt,
erwachsen wird jeder,
habt mich hier runtergeworfen,
jeder schafft es alleine,
habt die Leiter weggezogen,
jeder Mensch wird einmal selbständig,
habt den Deckel geschlossen und den Kolben gedreht,
leise rieseln die Sekunden,
durch meine geschlossenen Hände,
ersticken mich langsam,
in der Sanduhr der Realität.

 

Regen (A.R.T.)

Der sanfte Regen verschlingt die Zeit,
das Lächeln kommt so leicht –
die echte Welt von hier so weit
und nun dem Träumen weicht.

Das Lächeln ist so leicht und frei,
die Tropfen klingen leise,
klingt fast wie eine Melodei
auf dieser kurzen Reise.

Ich fühle mich, als ob es ist
ein schwereloses Schweben,
und weiß nicht, ob ein Traum das ist
oder das wahre Leben.

Ich schlage nicht die Augen auf,
es ist zu schön dafür,
die Dinge folgen ihrem Lauf
und so geschieht's auch mir.

 

Die Brücke hinter mir eingerissen (Tenschert)

Stehen mag die Brücke noch,
der Fluss auch ausgetrocknet,
mit dem ich schwamm.
Abgerissen denke ich sie mir
über die ich nachher lief.
Vor mir muss Licht
auf mich warten,
denn dunkler wie es war
ist nur das Nichts.
Ich dachte nur noch
an sie und ihn und sie
aber dich und mich
verdrängte ich.

 

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